Lytro Lichtfeldkamera – Für Fokus Fanatiker
Das Startup Lytro präsentiert mit seiner Lichtfeldkamera eine völlig neue Art der Digitalfotografie. Wo sich so mancher Fotograf abmüht, seinen Fokus genau richtig zu setzen und reihenweise Ausschuss produziert, schiebt der Lytroniker einfach den Fokuspunkt an die Stelle, die ihm passt – zuhause am Computer.
Worum geht`s?
- Eine völlig neue Art Fotos aufzunehmen und nachzubearbeiten
- Erst fotografieren dann fokussieren
- Modelle: Red Hot (16GB, 499$), Graphite (8GB, 399$), Electric Blue (8GB, 399$)
- Markteinführung: Anfang 2012
Wer sich eine solche Kamera kauft (erhältlich laut Lytro ab Anfang 2012) bekommt dazu eine Software, die es ermöglicht, die mit ihr geschossenen Bilder nachzubearbeiten. Allderdings ist das Programm zur Markteinführung nur für Mac OS X verfügbar. Windowskompatible Software soll aber im Laufe des Jahres auch zum Download bereit stehen. Ganz im Sinne einer vernetzten Bildkommunikation ist das Programm nicht nur dafür da, um den Fokus zu setzen, sondern hilft auch die Bilder zu ordnen und via Facebook, Twitter und Blogs mit anderen zu teilen. Die so veröffentlichten Fotos geben den anderen Betrachtern zusätzlich die Freiheit selbst den Fokus zu verschieben und dadurch kreativ in das Bild einzugreifen.
in der rigelförmigen Lytro mit 8 – 16 GB Speicher und einem Display am hinteren Ende steckt Technologie, die im Vergleich zu herkömmlichen Digicam-Konzepten das gesamte Lichtfeld einfängt und damit alle Optionen für den Fokus offen lässt. Was bedeutet das?
Das Lichtfeld stellt das gesamte Licht dar, das in einer Szene in alle Richtungen zurückgeworfen wird. Es geht also um jeden einzelnen Lichtstrahl in dieser Szene. Herkömmliche Digitalkameras nehmen bilden die Summe dieser Lichtstrahlen ab. Es ist so, als ob man in einem Musikstudio alle Musiker einer Band auf einer einzigen Tonspur aufnimmt anstatt jedes Instrument einzeln abzunehmen.
Letzteres ermöglicht viel mehr Flexibilität, wenn man das Lied am Ende zusammenmischt. Viele Probleme, mit denen sich Fotografen täglich herumschlagen, hängen genau mit dieser fehlenden Datenmenge zusammen.






















